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Allgemeines

xS+S Diskless Client

Version 4.0

Der xS+S Diskless Client ist eine Office-Workstation, die mit Standard PC-Hardware, jedoch ohne Festplatte arbeitet und zentral administrierbar ist.
Programme, Konfigurations- und Benutzerdaten des xS+S Diskless Client werden am zentralen Server abgespeichert. Im Unterschied zu "Thin Client", "Network Computer" oder anderen Terminal-Lösungen, werden jedoch alle Anwendungen lokal am Arbeitsplatzrechner ausgeführt, wodurch sowohl das Netzwerk als auch der Server wesentlich entlastet werden und den Anwendungen die hohe Rechenleistung einer modernen CPU exklusiv zur Verfügung steht.

Das Produkt wurde entwickelt, um den Administrationsaufwand und damit die Betriebskosten in komplexen Netzwerk-Umgebungen mit einer großen Anzahl von Desktop-Systemen zu senken, und den Anwendern gleichzeitig ein leistungsfähiges, stabiles und flexibles Arbeitsgerät zur Verfügung zu stellen.

Auf einem xS+S Diskless Client können alle für das Betriebssystem Linux erhältlichen Programme zur Erledigung der im Büro anfallenden Tätigkeiten eingesetzt werden. Eine große Anzahl von Anwendungsprogrammen steht zur Verfügung (Office-Pakete, Grafikprogramme, CAD-Programme, Web-Browser, etc.).
Durch Einsatz eines Emulators können jedoch auch Programme, die für andere Betriebsysteme geschrieben wurden, problemlos benutzt werden.

Mit der preisgekrönten grafischen Benutzeroberfläche KDE steht dem Anwender eine einfach zu bedienende Schnittstelle zur Verwaltung der Programme, Verzeichnisse, Dateien und Geräte auf dem Diskless Client und im gesamten Netzwerk zur Verfügung.

Durch den Einsatz der neuen Netzwerk Swap Technologie ist es mit dem xS+S Diskless Client möglich, einen festplattenlosen Arbeitsplatzrechner für einfache Aufgaben bereits ab 64MB RAM zu betreiben. Ab 128MB RAM ist auch der Einsatz von umfangreichen Office-Paketen oder Grafik-Programmen problemlos möglich (siehe dazu auch Mindestanforderungen an die Hardware).

Der Zugriff auf lokal angeschlossene Peripheriegeräte wie CD-ROM, Diskettenlaufwerk, Drucker oder Scanner ist ebenfalls möglich. Bei Bedarf kann der Systemadministrator Zugriffsberechtigungen auf diese Geräte für einzelne Benutzer freigeben oder sperren.


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